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Die Oktober-Tour, deren
endgültige Durchführung sich erst am Mittwoch, den 1. Oktober 2003 ergab,
führte uns auf bewährter Strecke von Deutschland über die Tschechische
Republik und Ungarn nach Rumänien, wobei wir diesmal nur bis Sîntana, einem
kleinen Ort im Norden von Arad fahren mussten. Den anderen, weitaus
schwierigeren Teil der Strecke, von Bukarest bis Sîntana, übernahm
Jean-Alain Grumbach.
Wir hatten vereinbart, uns
bei Andreas Schön, dem Präsident des
"Arad - Samariter - Bundes
Transilvania" zu treffen,
um die Hilfsgüter für die Kinder zu übergeben und die beiden Hunde ROB und
TETRA zu übernehmen.
Auch auf dieser Tour zeigte
sich wieder, dass es schwieriger ist, Textilien nach Rumänien zu bringen als
Hunde nach Deutschland zu holen. Der slowakische und der ungarische Zoll haben eine
etwas 'eingeengte' Vorstellung eines über kurz oder lang geeinigten Europas.
Außerdem ist bei manchen Beamten ein Langhaariger ein potentieller Kiffer
und Drogenschmuggler, so dass sich zusätzlich zum Nachweis der Desinfektion
der Textilien (den wir zur Überraschung der Zöllner immer dabei haben) eine
ausgiebige Drogensuche gesellt, die von uns nur müde belächelt werden konnte.
Der Kangoo wurde eine knappe Stunde lang an allen Blechteilen abgeklopft,
mit dem ernüchternden Ergebnis, dass wir wohl doch 'clean' sind.
Die positive Überraschung
soll natürlich auch nicht verschwiegen werden. Der deutsche Zöllner bei der
Einreise zeigte wiederholt eingehende Kenntnis über Hunde und legte eine für
diesen Job ungewöhnliche Herzlichkeit an den Tag. Danke.
Bevor wir aber die Heimreise
antreten konnten, wurde unsere Hilfe benötigt. Ein weiterer Hilfstransport
aus Deutschland hatte in Ungarn in der Nähe von Debrecen einen Unfall mit
Totalschaden des Fahrzeuges. Den drei Männern und der Ladung geschah nichts,
nur musste die Überführung nach Rumänien realisiert werden.
Auf der Heimfahrt sahen wir
im Norden von Arad den weißen Welpen wieder, den wir schon zur Mai-Tour mit
seiner Mutter gesehen hatten - der es offensichtlich geschafft hatte, zu
überleben. Von seiner Mutter war nichts zu sehen.
Hardy für "Hand-und-Pfote"
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