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W E I H N A C H T S F R E U D E N ?
Was feiern wir
an Weihnachten?
Jedes dritte
Kind in der Bundesrepublik Deutschland weiß es nicht, laut Umfrage des Spezialinstituts
für Kinder- und Jugendfragen "Iconkids & Youth" München! Besonders ahnungslos
sind die 12- bis 14-jährigen. Viele Geschenke und gutes Essen assoziieren sie
mit dem Fest!
Die Geburt des Erlösers ist unwichtig
geworden. Das Fest des Lichts, der Liebe und des Friedens ist vollends zur Konsumorgie
verkommen.
Das
weihnachtliche Licht der Hoffnung wirft, statt nach innen zu strahlen, dunkle
Schatten auf weniger privilegierte Mitmenschen und auf unsere Mitgeschöpfe,
die Tiere.
Stille Nacht, Heilige Nacht?
Ja,
still ist die Nacht für viele Tiere,
totenstill! Von
heilig jedoch keine Spur!
Millionen von
Tieren aller Art leiden und sterben für unseren "angemessenen" Lifestyle, d.h.
für Genusssucht, Eitelkeit und Spaß.
Zu
den Tieren dringt kein Lichtstrahl. Ihnen wird weder Liebe, noch Frieden zuteil,
nicht einmal "Waffenruhe".
"Nutztiere"
vegetieren in Tierfabriken, werden quer durch Europa gekarrt, im Akkord geschlachtet,
oft noch lebend zu Fleisch verarbeitet;
"Pelztiere" brutal
umgebracht, in Fallen verstümmelt;
"Versuchstiere"
in Laboratorien vergiftet, aufgeschlitzt, verätzt, verbrannt;
"Haustiere"
als ungeeignetes Spielzeug gewissenlos verstoßen.
GENUSSSUCHT:
Hummer, Langusten,
Taschenkrebse etc., den Tiefen
der Meere entrissen, verschnürt, in kleine Kisten verpackt, versandt,
lebend abgekocht -Todeskampf bis zu 5 Minuten – oder lebend halbiert, für besonders
raffinierte Rezepte.
Guten Appetit?
Froschschenkel
lebenden Tieren ausgerissen, der zappelnde Torso weggeworfen, tagelanger Todeskampf.
– Guten Appetit?
Übrigens:
Froschschenkel "Product of Asia" haben Frösche fast ausgerottet. Insektenplagen
sind die Folge. Insektizide zerstören die Ökosysteme vollends...
Enten-/Gänsestopfleber
aus Tierfabriken, Enten/Gänse in drangvoller Enge gehalten; mehrmals täglich
Zwangsfütterung mit salzhaltigem Maisbrei, per Druckluft mittels Eisenrohr (ca.
50 cm lang) in Speiseröhre und Magen gepresst, Hals gegen Auswürgen abgebunden;
Folterdauer ca. 20 Wochen - oft vorzeitiger Tod, wegen zerstörter Speiseröhre
oder geplatztem Magen. -
Guten Appetit?
Übrigens:
die krank gemachte Leber wiegt ca. 1 Kilogramm, statt "normaler" 100 Gramm!
Enten-/Gänsebraten,
Puten
etc. aus Tierfabriken; 10% Todesrate einkalkuliert, "Kraftfutter" angereichert
mit Antibiotika, Beruhigungsmitteln und Wachstumsförderern.
Übrigens:
Freilandmast dauert ca. 20 Wochen, Intensivmast ca. 10 Wochen!!!
Kapaune und Poularden
gleichfalls aus Tierfabriken; betäubungslose Kastration zur raschen Gewichtszunahme,
Kraftfutter siehe Enten, Gänse, Puten. –
Guten
Appetit?
Spanferkel
aus Tierfabriken noch nicht entwöhnt
zur Schlachtbank; die Mütter lebenslang in Zwangsständen aufgestallt, ohne Bewegungsfreiheit,
liefern "köstlichen" Schweinebraten. –
Guten Appetit?
Reh, Hirsch,
Wildschwein, Hase
etc., gehetzt und abgeknallt "schussfrisch"
auf den Tisch. –
Guten Appetit?
Karpfen, Lachse,
andere Fische
aus Aquakulturen (schwimmenden Tierfabriken!); Kraftnahrung siehe Enten/Gänse/Puten;
Meeresfische
aus alles vernichtenden Schleppnetzen, erstickt in Schiffbäuchen; -
Guten
Appetit?
Übrigens:
Der verletzt ins Meer zurück geworfene "Beifang" (Delphine!) stirbt qualvoll!
In Tierfabriken leiden
auch Rinder, Kälber, Kaninchen, Wachteln, etc.
Diese industriellen Tierhaltungssysteme
sind unverantwortlich gegenüber den Tieren, gegenüber der Umwelt und, nicht
zuletzt, gegenüber dem Verbraucher,
da er krankmachendes Stress-/Angstfleisch, samt den chemischen Futterzusätzen
und den veterinärmedizinischen Mitteln verzehrt.
Außerdem sind Tierfabriken der Tod der bäuerlichen
Betriebe mit artgerechter Tierhaltung!
EITELKEIT
:
"Versuchstiere"
in Labors
gefoltert und getötet für
verführerische Parfüms,
für ewige Jugend und Schönheit versprechende
Kosmetika. –
Frohe Weihnachten?
"Pelztiere"
aus Tier-KZs,
vergast, erdrosselt, per Stromstoß oder Genickbruch umgebracht; Wildtiere
aus der Falle, verstümmelt, verblutet in tagelangem Todeskampf -
zwischen 10 und 150 Tiere (je
nach Art) für einen einzigen
Alptraummantel;
Übrigens:
Phantasiepelze,
modischer Pelzbesatz, Schuh-Innenfutter, Handschuhleder stammen
meist von geschundenen, lebend gehäuteten Hunden und Katzen aus Osteuropa- und/oder
Asienimporten. –
Frohe Weihnachten?
"Daunen-Enten/-Gänse",
Masttiere aus Tierfabriken, gleichzeitig "Fleisch- und Federlieferanten",
lebend im Akkord gerupft für Kleidung
und Bettzeug. –
Frohe
Weihnachten?
"Spielzeugtiere",
wuschelige Hunde- und Katzenbabies (aus Hinterhof- und Kellerzuchten und/oder
aus Osteuropa), Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen etc., aber auch Fische,
Vögel, Exoten als lebende Geschenke.
"Wegwerftiere", die bestenfalls im Tierheim landen. –
Frohe Weihnachten?
Übertreibungen?
Nein, die Weihnachtswirklichkeit sieht noch schlimmer aus! Angeprangert ist
hier "nur" eine unvollständige Auswahl des Horrors.
Dennoch kann
Weihnachten, ohne merklichen Verzicht, zum Fest der Liebe und des Friedens werden,
durch maßvollen, gut überlegten
Einkauf von Lebensmitteln und Geschenken.
Es geht nämlich auch ohne Brutaldelikatessen, ohne Tierpelz, ohne Tierversuchsprodukte,
ohne Schildpatterzeugnisse
(Schildkröten sind
am Aussterben), ohne Artikel aus Krokodil-,
Echsen- oder Schlangenleder, ohne lebende Tiergeschenke –
Tiere sind kein Spielzeug!
Wenn
es ein Braten sein soll, dann bitte nur
aus bäuerlicher Freilandhaltung; ebenso die Eier zum Verzehr oder
für Gebäck und Kuchen etc.
Als
Geschenke bitte nur hochwertige Kosmetika
und betörende Parfüms ohne Tierversuche, kuschelige Webpelze aus Naturfasern,
Haustiere nur nach reiflicher Überlegung und aus dem Tierheim.
Frohe, tierqualfreie Festtage
wünscht
Uta
Seier-Maltz, verantwortlich für die C.I.F.A.M./France
(Coordination et Information en Faveur des Animaux Martyrs)
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