| Liebe Freunde,
es kursieren nun widersprüchliche Nachrichten
über Bukarest, leider auch abfällige Bemerkungen über die Protestaufrufe.
Dass rumänische Autoritäten zu Massentötungen fähig sind, beweisen die Massaker
der Vergangenheit und solche, die leider noch gegenwärtig in vielen Städten
Rumäniens wüten.
Tatsache
ist, dass Oberbürgermeister Traian BASESCU unter dem immensen Druck der internationalen
Proteste nun den Vertrag zum Fortführen des Kastrationsprojektes für die Gemeinde
Bukarest unterschrieben hat.
Persönlich bezeichne ich diesen Vertrag
als Teilerfolg. Mehr war momentan nicht zu erreichen. Und wenn es dem Bürgermeister
passt, macht er ohnehin, was er will! Daher sind auch Dankadressen verfrüht.
Nun kommt es auf uns an, zu beweisen, dass es uns ernst ist, den Hunden zu
helfen!!!
Der Vertrag ist auf 2 Jahre befristet und
verlangt allerdings, dass jährlich 50'000 Hunde zu kastrieren/sterilisieren
sind, also monatlich 4'122 Tiere! Um die Hunde zu retten, hatten die Unterzeichner
keine Wahl dies zu akzeptieren. Sie haben deshalb auch die Haftung für die
Tiere übernommen, d.h. dass die Hunde, die nicht adoptiert werden, wieder
an ihre angestammten Plätze zurückgebracht werden. Dass die Tiere nach 10
Tagen euthanasiert werden, falls sie niemand haben will, ist nicht
Bestandteil des Vertrages (dem übrigens die Abkommen von 1997/98 und vom Oktober
2000 zugrunde liegen), sondern ein Artikel aus der Resolution der Regierung,
unterzeichnet von Premierminister Adrian Nastase, der jedoch, als symbolische
Geste, gleich einen Straßenhund adoptiert hat.
Das Projekt ist mit grosser Hektik angelaufen.
Oberbürgermeister BASESCU hat persönlich angeordnet, dass die städtischen
Fänger von den Tierschützern auszubilden und zu beaufsichtigen sind, um Brutalitäten
zu verhindern.
Dr. Amir KHALIL,
der das Projekt vor Ort leitet, braucht dringend tätige
Hilfe.
Es mangelt besonders an Personal.
Jeder, der abkömmlich ist, bitte bei Dr. KHALIL melden,
es kann event. ein Zuschuss für Reisekosten und Aufenthalt bezahlt werden.
Warum so viele Helfer? Die Hunde müssen
eingefangen oder abgeholt, zur Operation vorbereitet und nachversorgt werden.
Tierärzte
und Helfer sind natürlich auch sehr willkommen. Ebenso Medikamente, Verbandsmaterial,
pflegeleichte Decken, Baumwoll(bett-)tücher, Hundehütten, Sachspenden aller
Art und gebrauchte, aber noch fahrtüchtige Autos, nicht älter als 8 Jahre,
etc. - Geldspenden werden selbstverständlich auch genommen.
Bitte dies direkt mit Dr. KHALIL abstimmen
(er spricht Deutsch und Englisch).
Telefon und Fax: 0040 1
323 76 34,
Handy 0040 92 656 346.
Bitte verbreiten Sie diesen Hilferuf.
Wir sind alle gefordert, dass das Projekt
nicht scheitert. Es muss zum Laufen kommen! Helfen Sie mit, die Anfangsschwierigkeiten
zu überwinden. Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung und danke Ihnen
schon jetzt für Ihre Hilfsbereitschaft!
Uta Seier-Maltz
Tel.: 0033 4 93 77 36 15
Fax :0033 4 93 77 22 43
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