Aufruf zur Hilfe!

vorhergehende Home Nach oben nächste


05.03.2001 Liebe Freunde,

es kursieren nun widersprüchliche Nachrichten über Bukarest, leider auch abfällige Bemerkungen über die Protestaufrufe. Dass rumänische Autoritäten zu Massentötungen fähig sind, beweisen die Massaker der Vergangenheit und solche, die leider noch gegenwärtig in vielen Städten Rumäniens wüten.

Tatsache ist, dass Oberbürgermeister Traian BASESCU unter dem immensen Druck der internationalen Proteste nun den Vertrag zum Fortführen des Kastrationsprojektes für die Gemeinde Bukarest unterschrieben hat.

Persönlich bezeichne ich diesen Vertrag als Teilerfolg. Mehr war momentan nicht zu erreichen. Und wenn es dem Bürgermeister passt, macht er ohnehin, was er will! Daher sind auch Dankadressen verfrüht. Nun kommt es auf uns an, zu beweisen, dass es uns ernst ist, den Hunden zu helfen!!!

Der Vertrag ist auf 2 Jahre befristet und verlangt allerdings, dass jährlich 50'000 Hunde zu kastrieren/sterilisieren sind, also monatlich 4'122 Tiere! Um die Hunde zu retten, hatten die Unterzeichner keine Wahl dies zu akzeptieren. Sie haben deshalb auch die Haftung für die Tiere übernommen, d.h. dass die Hunde, die nicht adoptiert werden, wieder an ihre angestammten Plätze zurückgebracht werden. Dass die Tiere nach 10 Tagen euthanasiert werden, falls sie niemand haben will, ist nicht Bestandteil des Vertrages (dem übrigens die Abkommen von 1997/98 und vom Oktober 2000 zugrunde liegen), sondern ein Artikel aus der Resolution der Regierung, unterzeichnet von Premierminister Adrian Nastase, der jedoch, als symbolische Geste, gleich einen Straßenhund adoptiert hat.

Das Projekt ist mit grosser Hektik angelaufen. Oberbürgermeister BASESCU hat persönlich angeordnet, dass die städtischen Fänger von den Tierschützern auszubilden und zu beaufsichtigen sind, um Brutalitäten zu verhindern.

Dr. Amir KHALIL, der das Projekt vor Ort leitet, braucht dringend tätige Hilfe.

Es mangelt besonders an Personal. Jeder, der abkömmlich ist, bitte bei Dr. KHALIL melden, es kann event. ein Zuschuss für Reisekosten und Aufenthalt bezahlt werden.

Warum so viele Helfer? Die Hunde müssen eingefangen oder abgeholt, zur Operation vorbereitet und nachversorgt werden.

Tierärzte und Helfer sind natürlich auch sehr willkommen. Ebenso Medikamente, Verbandsmaterial, pflegeleichte Decken, Baumwoll(bett-)tücher, Hundehütten, Sachspenden aller Art und gebrauchte, aber noch fahrtüchtige Autos, nicht älter als 8 Jahre, etc. - Geldspenden werden selbstverständlich auch genommen.

Bitte dies direkt mit Dr. KHALIL abstimmen (er spricht Deutsch und Englisch).

Telefon und Fax: 0040 1 323 76 34,
Handy 0040 92 656 346.

Bitte verbreiten Sie diesen Hilferuf.

Wir sind alle gefordert, dass das Projekt nicht scheitert. Es muss zum Laufen kommen! Helfen Sie mit, die Anfangsschwierigkeiten zu überwinden. Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung und danke Ihnen schon jetzt für Ihre Hilfsbereitschaft!

Uta Seier-Maltz

Tel.: 0033 4 93 77 36 15
Fax :0033 4 93 77 22 43

Seitenanfang

vorhergehende Home Nach oben nächste