Hundefänger u. a.

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13.06.2001 Ein weiterer Bericht von Andreea Ungureanu

Erinnern Sie sich an die Straßenhunde, die am Freitag, den 8 Juni, von den Hundefängern gegen die Summe von 200.000 Lei befreit wurden? Scheinbar war dieser nicht der letzte Streifzug der Hundefänger in der Gegend vom Marktplatz Veterani aus dem Viertel Militari.

Nachdem die Hunde befreit wurden, bin ich mit den Hunden zur Seite gegangen, habe versucht zu sehen ob ihnen etwas fehlt, denn von den Drahtschlingen, und vom brutalen Werfen in den Transporter sind  mehrere Wunden entstanden.

Währendessen haben die Verkäufer vom Marktplatz die Hundefänger gefragt, ob sie in unserer Gegend noch auftauchen werden. Sie sagten, dass sie vor ihrer Ankunft anrufen werden, sodass die Hunde die unter Schutz sind versteckt werden sollen. Sie werden  dann einfach ihr Trinkgeld abholen und verschwinden, meinten diese.

Und wenn ein Hund Glück hat und vor den Hundefängern entkommt,
dann gibt es andere Mörder, die den Job, der Hundefänger erledigen
.

Sonntag, am Nachmittag, auf der Autobahn Bukarest-Alexandria, haben ich und meine Familie eine furchtbare Szene erleben müssen. Ein armer Straßenwelpe überquerte die Autobahn und ein Autofahrer, der auf jeden Fall hätte bremsen können, hat den armen Hund überfahren.

Wir sind ausgestiegen, aber man konnte nichts mehr tun, der arme Hund war gleich tot. Mit einem Photoapparat, mit dem wir schöne Photos von uns machen wollten, haben wir auch diesen armen jungen Hund photographiert, damit man sieht, was für ein grausames Schicksal die Straßenhunde in Rumänien haben. 

Entweder werden sie von den Hundefängern brutal ermordet, oder andere “gutmütige” Bürger, die dazu angestiftet wurden, töten diese armen Geschöpfe. Ich und meine Familie waren entsetzt, vielleicht hätte jemand diesen Kleinen haben wollen, aber wenigstens wurde er von den Qualen dieses furchtbaren Hundelebens befreit ...

Andreea Ungureanu


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